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WIRTSCHAFTSGEBÄUDEBRAND IN GLANEGG

 Am Donnerstagabend ist ein Wirtschaftsgebäude in Glanegg bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Wegen Wassermangels mussten die Feuerwehrleute unter extremen Bedingungen arbeiten und eine 800 Meter lange Leitung legen.

Das Feuer am Wirtschaftsgebäude war beim Einblasen von Stroh mit einem Häcksler ausgebrochen. Die Flammen griffen rasch auf die gesamte Tenne über. Innerhalb kürzester Zeit griff das Feuer auf das ganze Wirtschaftsgebäude über, das bis auf die Grundmauern nieder brannte. Auch mehrere landwirtschaftliche Geräte verbrannten.

Schweine durch Kühlung gerettet

Die fünf Feuerwehren aus Glanegg, St. Martin, Feldkirchen, St. Urban und Waiern hatten alle Hände voll zu tun, schilderte Einsatzleiter Heinz Zeppitz, der Kommandant der Feuerwehr Glanegg gegenüber dem ORF Kärnten: „Das Gebäude war schon in Vollbrand. Es waren nur drei Schweine im Gebäude, diesen ist aber nichts passiert, wir haben den Bereich gekühlt. Wir haben dann das Nachbargebäude mit der Hackschnitzel-Anlage gerettet, ein Nebengebäude, das Haus, eine Wagenhütte sowie einen Teil des Waldes geschützt.“

Wegen des akuten Wassermangels mussten die rund 80 Feuerwehrleute unter extremen Bedingungen arbeiten und eine 800 Meter lange Schlauchleitung zum Gösselsberg in der Gemeinde Glanegg legen. Der Gesamtschaden stand noch nicht fest, er dürfte laut Polizei aber enorm sein.

(Quelle ORF-Kärnten)

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